Nasenkorrektur

Man sagt, keine Operation beschert dem Patienten so viel Freude wie eine Nasenkorrektur.

Manchmal ist die Natur nicht so sehr nett: Sie setzt Augen, Brauen, Wangen, Lippen und Kinn in ein gelungenes Verhältnis zueinander – und gibt eine Nase dazu, die all die wohlge­ordneten Proportionen durch ihre disharmonische Präsenz in den Schatten stellt, die ihrem Besitzer einen ganz anderen Charakter verleiht, als er eigentlich hat und sich einfach nicht ins Gesamtbild fügen will. Nicht selten wird damit das Selbstbewusstsein ihres Trägers beeinträchtigt.

Zu schief, zu römisch, zu lang, zu breit: Die Nase lässt sich behutsam zu einem weniger dominanten Bestandteil des Gesichts verwandeln – und bewahrt dabei Eigenheit genug, um den Charakter ihres Besitzers zu unterstreichen.

Aufbau der Nase

Ihre Form erhält die Nase vor allem durch Knochen und Knorpel, kaum durch das Unterhautfettgewebe, das sonst in vielen Partien des Gesichts eine Rolle spielt. Der Nasenrücken besteht aus zwei knöchernen Nasenbeinen. Auch die Scheidewand zwischen den Nasenlöchern ist teilweise aus Knochen. Für den Rest sind hauptsächlich Knorpel verantwortlich: Die Nasenspitze formen die seitlichen, der große und der kleine Nasenflügelknorpel. Wichtig ist, dass vor einer Nasenkorrektur der Wachstumsprozess abgeschlossen ist.

Operationsmethode

Je nachdem, was vorherige Gespräche ergeben haben, kann der Nasenrücken verbreitert oder verschmälert werden, können Höcker abgetragen, die Nasenflügel verengt, die Spitze neu geformt und die Nasenscheidewand neu aufgebaut ­werden. Auch die Größe der Nase oder der Winkel zwischen Nase und Mund lassen sich verändern. Danach richten sich die einzelnen Operationsschritte. Bei den meisten Korrekturen sind keine Schnitte von außen nötig. Wenn doch, dann ­werden sie in Hautfalten versteckt und sind nach der Heilung fast unsichtbar.

Rund um die Operation

Die Operation dauert ein bis zwei Stunden. Je nach Umfang des Eingriffs empfehlen wir eine Vollnarkose. Danach behält der Patient unter Umständen eine feste Schiene auf der Nase und eine weiche im Inneren, die die neue Form ein paar Tage schützt. Die meisten Patienten können wenige Stunden nach der Operation nach Hause gehen, sollten aber in den nächs­ten 24 Stunden nicht allein sein. Die Bandagen oder Tamponaden entfernen wir nach ca. drei Tagen.

Risiken

Kein Arzt kann garantieren, dass eine Operation ohne jegliches Risiko verläuft. Behandlungsbedürftige Nachblutungen kommen jedoch sehr selten vor. Hämatome können rund um die Augen entstehen und bilden sich bald zurück.

Dauerhaftigkeit des Eingriffs

Eine Nasenkorrektur hält für das ganze Leben.

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